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Servus Miteinander!

mit Leib und Seele brauen wir für euch feinsten Kombucha in München und freuen uns über die stetig wachsende Fan-Gemeinde. Über Anregungen, Wünsche und Ideen von euch freuen wir uns.

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FAQ: Ist Kombucha gefährlich?

Zunächst einmal lautet die Antwort ganz klar: Nein, Kombucha ist nicht gefährlich.


Warum aber kommen dann immer mal wieder diese Gerüchte auf?

Nun, was für alle Lebensmittel gilt, gilt für das lebendige Lebensmittel Kombucha natürlich auch: man sollte ihn in Maßen genießen.
Kombucha wirkt entgiftend und regt die Verdauung an. Aber jeder menschliche Körper ist ein wenig anders und wann diese beiden Eigenschaften des Kombucha für jeden einzelnen zum ‚Problem‘ werden, kann man nicht pauschal sagen.

Langsam anfangen

Fest steht: Kombucha Newbees sollten vorsichtig anfangen. Klassische Kombucha-Kuren erstrecken sich etwa über 8 Wochen und empfehlen, zu den Mahlzeiten jeweils ein Gläschen mit 0,1 Liter zu trinken. Das ist eine Menge, die auch empfehlenswert ist, wenn ihr Kombucha das erste Mal ausprobiert. Sie entspricht also am Tag einer unserer kleinen Flaschen. Wenn ihr darüber hinaus gehen wollt und sich Unwohlsein einstellen sollte, geht einfach mit der Menge wieder etwas zurück. Aber dieses Unwohlsein ist auch keineswegs ein Zeichen dafür, dass Kombucha ungesund wäre – im Gegenteil, hier zeigt sich seine entgiftende bzw. verdauungsanregende Wirkung, die ja eigentlich erwünscht ist. Bei zu viel Kombucha, kann sie nur einfach ein bisschen zu stark ausfallen. Gefährlich ist der Kombucha deshalb nicht.

Kombucha selber brauen


Es wird auch immer wieder davor gewarnt, Kombucha zu Hause zu brauen, weil dabei einiges schiefgehen und unerwünschte Bakterien oder gar Schimmel in euren Kombucha geraten können. Dazu ist zu sagen: wie immer, wenn ihr in der Küche etwas zubereitet, solltet ihr natürlich auf die entsprechende Hygiene achten. Aber dabei hilft euch der Kombucha selbst. Wichtig ist, dass er den passenden PH-Wert hat. Denn ab einem PH-Wert von unter 4 ist euer Kombucha zu sauer für krankmachende Bakterien – sie sterben ab. Lasst euren Kombucha also lange genug fermentieren, um sicherzugehen, dass nur ‚freundliche‘ Bakterien darin leben.
Streifen, um den PH-Wert zu testen, gibt es im Handel.

Und ja, es kann passieren, dass sich Schimmel auf dem Scoby bildet. Dafür kann es verschiedene Gründe geben – Zigarettenrauch und Küchendunst zum Beispiel. Aber dieser Schimmel ist mit dem bloßen Auge gut zu erkennen. Behaltet also euren Scoby im Auge. Sollten sich weißliche oder gar grünliche Härchen auf eurem Scoby bilden, entsorgt unbedingt sowohl den Scoby als auch das Getränk. 
Beobachtet euren Scoby genauso wie euer Brot. Bestimmt ist auch jedem von uns schon mal Brot schimmelig geworden – deshalb käme niemand auf die Idee zu behaupten, Brot wäre gefährlich. Hier geht es um einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln – den wir aber alle im Alltag bereits praktizieren.

Achtung: Fermentation in der Flasche


Und dann gibt es noch eine Gefahrenquelle, auf die wir hinweisen wollen: Wenn ihr nicht selber braut, sondern unseren Kombucha kauft, achtet bitte unbedingt darauf, ihn im Kühlschrank zu lagern. Der Weg vom Laden nach Hause macht ihm nichts, aber mehrere Stunden sollte er sich nicht in der Wärme aufhalten. Unser Kombucha ist nicht erhitzt, um euch die positiven lebendigen Inhalststoffe zu erhalten. Das heißt aber auch: unser Kombucha lebt. Und wenn er es warm hat, tut er das, was lebendiger Kombucha ja tun soll: er fermentiert, auch in der Flasche. Dabei entsteht immer mehr Kohlensäure. Für die Umstehenden vergnüglich ist es vielleicht noch, wenn er euch beim Öffnen überschäumt. Wenn ein Laptop daneben stand ist es schon weniger lustig. In der Wärme stehende Flaschen können im ungünstigsten Fall auch wirklich explodieren. Da wird Kombucha gefährlich! Besonders wenn ein Kind oder Haustier sie vom Tisch schubst, werden sie auf dem Boden in tausend umherfliegende Scherben zerbersten. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn ihr euren selbstgebrauten Kombucha in verschlossene Flaschen abgefüllt habt. Also seid vorsichtig und stellt Kombucha immer kalt!


Wenn ihr eine offene Flasche außerhalb des Kühlschranks stehen lasst, passiert aber nichts. Das heißt, es passiert schon etwas, aber das ist nicht gefährlich. Es wird sich aus den Inhaltsstoffen des Kombucha ein neuer Scoby bilden. Und dann gärt der Kombucha weiter. Da die Flasche offen ist, kann die Kohlensäure entweichen und irgendwann habt ihr Kombucha-Essig. Auch hier entsteht also nichts Giftiges, denn der PH-Wert ist über 4 und krankmachende Bakterien werden damit abgetötet. Wenn ihr ein kleines Experiment machen und so Essig gewinnen wollt, macht aber lieber ein Stückchen Stoff mit einem Gummiband über der Flaschenöffnung fest – Fruchtfliegen LIEBEN Kombucha – und die sind nicht besonders hygienisch, wenn sie sich in eurem Essig das Leben genommen haben.


Also: Keine Angst vor Kombucha! Er ist ein sicheres und gesundes Lebensmitte. Prosit!

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